11.03.2018

Joshua Klute wird Dritter der Deutschen Schülermeisterschaften

Joshua Klute spielte bei den Deutschen Schülermeisterschaften ganz groß auf. Im Doppel konnte er das Treppchen erreichen.

Der langjährige Wallauer Nachwuchsspieler Joshua Klute spielte bei den Deutschen Meisterschaften, ebenso wie sein früherer Mannschaftskollege Jacob Nissen. Alleine das Erreichen der Veranstaltung beweist die gute Wallauer Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre. Was allerdings Joshua an diesem Wochenende im niedersächsischen Dissen spielte, ist absolute deutsche Spitze. Im Einzel gelang ihm der Gruppensieg durch drei Siege, wobei es zumindest beim Fünfsatzerfolg gegen Hintze eng wurde. Jacob Nissen spielte in seiner Gruppe ebenfalls stark mit, unterlag zunächst Bojic in vier Sätzen, ein Spieler, den man auf Wallauer Seite noch als Topspieler bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2016 kannte. Ebenfalls bekannt war Tammo Misera von Hannover 96, diesen bezwang er sensationell in fünf Sätzen. Zum Weiterkommen reichte es dennoch nicht, da gegen Panic eine 1:3 Niederlage das Aus bedeutete. Für Joshua Klute ging es in der KO-Runde weiter, leider mit einer ärgerlichen Fünfsatzniederlage gegen Tran nach 2:1-Satzführung. Im Achtelfinale hätte dann allerdings der spätere Sieger und Topfavorit Mike Hollo gewartet.

So konzentrierte er sich lieber auf die Doppelkonkurrenz, in der er mit David Rose die erste Runde durch einen Fünfsatzerfolg über Heinrich/Hoang überstand. Es folgte ein 3:0 über Panic/Slanina und ein weiterer Fünfsatzerfolg gegen Grave/Sältzer im Viertelfinale. Im Halbfinale gegen Hollo/Hörmann ging es um den Endspieleinzug und es entwickelte sich eine enge Partie. Hollo/Hörmann gewannen den ersten Satz mit 11:8, doch Klute/Rose antworteten beeindruckend mit einem 11:3-Erfolg. Der dritte Satz ging ebenso deutlich weg, doch im vierten Durchgang sah es lange Zeit nach dem erneuten Satzausgleich aus. Am Ende musste sich die hessische Paarung mit 9:11 geschlagen geben, konnte sich aber mit der Bronzemedaille trösten. Für Jacob Nissen war mit Alwin Bläser bereits in der ersten Runde Endstation, Schapiro/Teramae überwiesen sich als zu stark.

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