26.12.2015

Gute Leistungen des Wallauer Nachwuchses bei den Hessischen Meisterschaften

Kurz vor Jahresende traten noch einige Wallauer bei den Hessischen Meisterschaften in Wiesbaden und Langenselbold an.

In Langenselbold ging Maurice Kolling bei der Jugend an den Start. Gegen Ober-Erlenbachs Zhou gab es eine deutliche Niederlage und auch der spätere Sieger Grohmann war für den Wallauer Nachwuchsspieler zu stark. Besser sah es dann gegen Höller aus, den er in vier Sätzen schlagen konnte. Da Zhou gegen Höller verloren hatte, bestand vor dem letzten Spiel gegen Berndt noch die Hoffnung auf Rang 2 in der Gruppe, mit 9:11, 10:12, 11:6 und 10:12 ging das Spiel gegen Berndt aber verloren, so dass nach der Vorrunde Endstation war. Im Doppel an der Seite von Alec Metsch gelang in der ersten Runde ein klarer 3:0-Erfolg gegen Uffelmann/Wicke, gegen Freund/Tischer unterlag man aber mit 0:3 im Achtelfinale.
Wallaus Nachwuchstrainerin Jessica Pietsch ging in der weiblichen Jugend an den Start, gewann auch das erste Spiel gegen Zorn im fünften Satz, verlor dann aber gegen Bürger im Entscheidungssatz und war gegen Weitzel chancenlos. Im Doppel mit der früheren Niederhofheimerin Anna Jansen gewann sie die erste Partie gegen Kirchner/Müller klar, ehe im Viertelfinale gegen Tsutsui/Bohn mit 5:11, 9:11, 11:1 und 9:11 Endstation war.
Bei den B-Schülern setzte sich Joshua Klute in der Vorrunde sicher durch. Lediglich gegen Bläser musste er nach einem 1:2-Satzrückstand kämpfen, ehe er im fünften Durchgang gewann. Ärgerlich allerdings, dass der an Position 1 gesetzte Edin Donlagic in seiner Vorrunde patzte und nur Gruppenzweiter wurde. So traf Joshua Klute, selbst an Position 2 gesetzt, direkt im Achtelfinale auf Donlagic. In einem ausgeglichenen Spiel führte der Wallauer mit 2:1 nach Sätzen, ehe er den vierten Durchgang deutlich und den fünften Satz mit 10:12 verlor. Donlagic gewann anschließend im Viertelfinale und im Endspiel deutlich, lediglich im Halbfinale musste er noch gegen Menner etwas kämpfen. Auch in der Doppelkonkurrenz wäre für Joshua Klute und Cyril Menner mehr möglich gewesen. Im Achtelfinale gegen Köllner/Graf schied man in einem extrem engen Spiel mit 10:12, 12:10, 6:11, 12:10 und 10:12 aus.

In der schönen neuen Arena am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden gingen Wallaus Nachwuchsspieler bei den A-Schülern an die Tische. Der größte Erfolg gelang dabei Simon Söhne bereits zu Beginn der Veranstaltung im Doppel mit seinem Partner Gerrit Thielmann. In der ersten Runde gewann man in vier Sätzen gegen Fox/Wagner und überraschte im Achtelfinale mit einem Viersatzerfolg gegen Donlagic/Volkmann. Dadurch übernahm man die gute Setzung der Gegner und gewann auch das Viertelfinale gegen Gajarszky/Berndt in vier Sätzen, ehe im Halbfinale gegen Boss/Pradler mit 1:3 das Aus kam. Joshua Klute musste sich mit Cyril Menner auch diesmal knapp im fünften Satz der ersten Partie gegen Danaci/Gjesdahl geschlagen geben. Valentin Eichner und Malte Rehm überstanden zwar die erste Runde durch einen Viersatzerfolg, verloren aber im Achtelfinale gegen Kappes/Sohal.
In der Einzelkonkurrenz wollte es für Malte Rehm nicht laufen. Gegen Wiesbadens Boss ging er als Favorit an den Tisch, verpasste aber eine 2:0-Satzführung und verlor mit 1:3. Gegen Gajarszky und Harz sah es ähnlich aus, die knappen Sätze konnte er nicht gewinnen, so dass er nach 3 Einzeln 0:3 stand. Ausgerechnet gegen den Gruppensieger, Pradler, der ansonsten ohne Satzverlust blieb, machte er sein bestes Spiel, ging mit 2:1-Sätzen in Führung, ehe er sich noch geschlagen geben musste.
Simon Söhne war gegen Donlagic im ersten Einzel chancenlos, verpasste dann aber gegen Schubert nach gutem Start den Sieg. Gegen Knecht setzte er sich durch, musste aber gegen Bode nach einer 2:0-Führung noch eine unglückliche Fünfsatzniederlage hinnehmen. Schade, mit etwas mehr Glück wäre für das Weiterkommen möglich gewesen.
Joshua Klute konnte sich als Gruppenzweiter für die KO-Phase qualifizieren. Gegen Becker gewann er in fünf Sätzen, musste sich aber gegen Böth geschlagen geben. Die letzten beiden Gruppenspiele gewann er aber sicher.
Pech hatte Valentin Eichner, der gut begann und Felzer in vier Sätzen schlug. Gegen Feußner führte er bereits mit 2:1 Sätzen, verlor dann aber noch in fünf Sätzen. Gegen Trunk musste er sich ebenfalls geschlagen geben, gewann aber gegen Thielmann in vier Sätzen. Am Ende fehlten zum Weiterkommen ein Satzgewinn.
So war Joshua Klute der einzige Wallauer im Achtelfinale und damit war für ihn auch noch nicht Endstation. Gegen Schubert setzte er sich knapp in fünf Sätzen durch. Tom Kappes, der später das Finale knapp verlor, war im Viertelfinale zu stark, so dass auch für Joshua nach einem langen Tag Endstation war.

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